Liebe Frau Hofmann,
Sie haben im Oktober 2012 in Wiblingen als Stützpunktleitung begonnen. Da gab es aber noch keine Tagespflege und keine betreute Wohnanlage. Das Gebäude hier befand sich im Bau.
Eröffnet wurde meines Wissens im Januar 2013. Sie waren vom ersten Tag an die verantwortliche Pflegedienstleitung.
Sie haben in Wiblingen Pionierarbeit geleistet, den Standort Am Pranger mit Tagespflege (damals die erste Tagespflege in Wiblingen) und Betreutem Wohnen aufgebaut und geleitet. Wenn man neue Gebäude in Betrieb nimmt, ist das immer sehr anstrengend bis dann alles funktioniert, bis man weiß, was wo hingehört. Sie haben sich dem von Anfang an mit voller Tatkraft gestellt.
Mit Ihrer Empathie und Kontaktfreude knüpften Sie ein Netz in das Gemeinwesen hinein. Sie wurden zum „Gesicht“ der Keppler-Stiftung in Wiblingen.
Als wäre es selbstverständlich, haben Sie im Jahr 2019 auch das neue innovative Angebot Servicewohnen im Olga und Josef Kögel Haus mit entwickelt und ins Laufen gebracht. Sie haben sich auch durch die nicht einfachenAusgangsbedingungen (3 Stiftungen) nicht abschrecken lassen. Heute dürfen Sie auf ein voll belegtes Haus und glückliche Bewohnerinnen und Bewohner nicht nur im Olga-Haus, sondern auch hier Am Pranger zurückblicken.
Das alles haben Sie geschaffen. Aber nicht allein, sondern immer im Schulterschluss mit Ihren Mitarbeitenden. Diese haben Sie „gepflegt“ und „gehegt“, ganz so wie es auch dem Leitbild der Keppler-Stiftung entspricht. Immer den Menschen sehen, jederzeit ein offenes Ohr für die Anliegen der Kolleginnen und Kollegen. Der Teamgedanke war Ihnen immer wichtig.
Auf die gute Bewirtung in Wiblingen war immer Verlass und die vielen Festlichkeiten werden mir in Erinnerung bleiben.
Ihre große Gabe, die Menschen zu begeistern, hat da sehr geholfen.
Wir, damit meine ich die Gäste der Tagespflege, die Bewohnerinnen und Bewohner vom Pranger und vom Kögel-Haus, die Kolleginnen und Kollegen, sind sehr dankbar für alles, was Sie hier geleistet haben mit hoher fachlicher Kompetenz und noch mehr Herzblut - manchmal wie ein Wirbelwind - gewirkt und bleibende Spuren hinterlassen haben.
Herzlichen Dank!
Ganz persönlich danke ich Ihnen für den unermüdlichen Einsatz, Ihren wertvollen Rat, Ihre Offenheit und die gute Zusammenarbeit.
Jetzt brechen Sie zu neuen Ufern auf. Für den kommenden beruflichen Lebensabschnitt an neuer Wirkungsstätte wünsche ich Ihnen gutes Ankommen, weniger Kilometer auf der Straße, Glück, Gesundheit und Gottes Segen!
Gerhard Fischer